Myfox Security Camera – HD-Überwachungskamera im Test

Seit über 10 Jahren entwickelt Myfox bereits Sicherheitslösungen und ist auf dem deutschen Markt doch relativ unbekannt. Ändern soll das u.a. die Myfox Sicherheitskamera, die eine besonders leichten Einstieg bieten soll. Im Myfox Security Camera Test erfahrt ihr, was die Kamera zu bieten hat und wie sie sich im Einsatz schlägt.

Unboxing und Lieferumfang

Die Myfox Sicherheitskamera wird in einer hochwertigen, orange-weißen Verpackung geliefert. Auf jeder Seite des Verpackungswürfels sind Informationen zum Produkt abgedruckt. Die Front ziert ein Bild der Kamera selbst.

Myfox Sicherheitskamera - Verpackung mit Kamera

Zieht man an der kleinen orangefarbenen Lasche, die an einer Seite aus der Verpackung ragt, öffnet sich der Magnetverschluss und gibt den Blick auf den Lieferumfang frei. In der Verpackung finden sich:

  • Myfox HD-Sicherheitskamera
  • USB-Kabel (3 Meter)
  • USB-Netzteil
  • Kurzanleitung
Myfox Sicherheitskamera - Lieferumfang

Myfox Sicherheitskamera – Lieferumfang

Was auf den ersten Blick fehlt ist eine Möglichkeit der Kamera zur Befestigung an Wand oder Decke. Weder findet sich ein sinnvolles Teil im Lieferumfang, noch Montagematerial.



Myfox Sicherheitskamera – Wandbefestigung
(Bildquelle: Amazon)*

Das bieten viele Hersteller als Teil einer Sicherheitslösung von vornherein mit an, bei Myfox muss man dafür rund 30 EUR extra bezahlen.

Erster Eindruck

Nachdem Sichten der unterschiedlichen „Etagen“ des Lieferumfangs, muss man festhalten, dass die Myfox Sicherheitskamera extrem sorgfältig und aufgeräumt präsentiert wird. Das drei Meter lange USB-Kabel für die Stromversorgung ist penibel aufgerollt und gleicht am ehesten einer weißen Haribo-Lakritzschnecke. Solche Sorgfalt sieht man in dieser Form noch selten. Natürlich ist es nur optisches Beiwerk und dennoch trägt es zum guten Gesamteindruck bei.

Wohnzimmertaugliches Auftreten

Einer der großen Pluspunkte der Sicherheitskamera von Myfox ist sicherlich ihr äußeres Erscheinungsbild. Die HD-Kamera präsentiert sich in Form eines aufrecht stehenden Zylinders, dessen Durchmesser rund 9 Zentimeter beträgt. Die Tiefe der Kamera beträgt 4,5 Zentimeter.

Sie ist damit relativ klein und unauffällig. Die Farbgestaltung in weißem, glänzenden Lack mit Seitenteilen aus silbernen Aluminium sorgt für einen optisch gelungenen Auftritt. Dem Einsatz im Wohnzimmer sind somit keine Grenzen gesetzt.

Das ist mitnichten mehr oder weniger, als man von Smart-Home-Lösungen erwarten darf und doch hebt sich Myfox damit von der Konkurrenz ab, der man häufig die üblichen Kameraformen ansieht.

Myfox Sicherheitskamera - Maximale Ausrichtung nach oben

Myfox Sicherheitskamera – Maximale Ausrichtung nach oben

Damit die Kamera aufgrund ihrer runden Form nicht wegrollt, legt Myfox eine kleine Bodenplatte bei, die mittels Magnet an der Kamera befestigt werden kann. Das funktioniert recht gut und einfach, auch wenn die Magnetverbindung nicht sonderlich stark ist. Der einzige Wehrmutstropfen ist der Winkel, um den die Kamera damit nach oben und unten ausgerichtet werden kann.

Myfox Sicherheitskamera - Maximale Ausrichtung nach unten

Myfox Sicherheitskamera – Maximale Ausrichtung nach unten

Da die Magnethalterung nämlich nur auf einem kleinen Bereich auf der Unterseite haftet, ist der Winkel in der Vertikalen beschränkt. Hin und wieder stößt man beim Einsatz an diese Grenzen und wünscht sich, dass die Kamera hier ein bisschen flexibler genutzt werden kann.

Automatischer Verschluss für Privatsphäre

Neben dem Design weiß die Myfox Kamera mit einem weiteren Alleinstellungsmerkmal zu überzeugen: der automatische Verschluss des Objektivs.

Nicht selten lassen sich Interessenten vom Kauf einer Sicherheitskamera abhalten, weil sie nicht sicher sein können, dass die Kamera wirklich nur in relevanten Situationen Bilder aufnimmt.

Wird die Überwachungskamera von Myfox deaktiviert, fährt eine kleine motorisierte Blende vor die Kameralinse und verhindert so wirkungsvoll, dass Bildmaterial aufgenommen werden kann. Das „Wegdrehen“ der Kamera, wenn man die Privatsphäre sicherstellen möchte, fällt somit weg.

Myfox Sicherheitskamera - Geschlossene Blende

Myfox Sicherheitskamera – Geschlossene Blende

Integrierter Akku bei Stromausfall

Mit dem integrierten Akku sammelt Myfox weitere Punkte im Vergleich zur Konkurrenz, denn damit bleibt die Kamera für rund eine Stunde auch dann weiterhin aktiv, wenn die Stromversorgung gekappt wurde. Über die App erhält man in diesem Fall eine Push-Nachricht und kann sich in Folge um den Grund des Stromausfalls kümmern. Die grundlegende Idee ist sinnvoll und doch gibt es zwei Punkte, die anzumerken sind:

  • Als Teil einer übergreifenden Sicherheitslösung ist der Fortbetrieb der Kamera mit Akku nur dann sinnvoll, wenn die Kamera auch weitestgehend ihre Arbeit fortsetzen kann. Mit dem Stromausfall steht in der Regel aber kein Router und damit auch kein WLAN mehr zu Verfügung, über das die Kamera Nachrichten absetzen. Auch ein Livestreaming scheidet in solchen Situationen aus. Alleinig der interne Speicher der Myfox Überwachungskamera erlaubt es, dass keine Daten im Akkubetrieb verloren gehen und bei funktionierender Stromversorgung in die Cloud übertragen werden. Es ist dann aber allenfalls ein nachträgliches Sichten der Daten möglich.
     
  • Ob die Kamera im Akkumodus weiterläuft lässt sich leider nicht per App steuern. So ist es während des Tests regelmäßig vorgekommen, dass wir die Kamera vom Stromnetz genommen haben, da wir sie zur Aufzeichnung in der Nacht nicht brauchten und die Kamera dennoch für eine weitere Stunde ihrer Arbeit nachging.

Im Ansatz also sicherlich nicht schlecht, aber mir verschließt sich noch ein bisschen der konkrete Anwendungsfall.

Erweiterung über IFTTT

Wo wir schon einmal bei den Vorzügen sind: Myfox hat für die HD-Kamera eine Integrationsmöglichkeit über IFTTT geschaffen, so dass ein Zusammenspiel mit zahlreichen anderen Diensten ermöglicht wird. Aktuell sind gut zwei Dutzend „Recipes“ gelistet, die die Funktionalität erweitern und z.B. das automatische Aktivieren der Kamera beim Verlassen des Hauses bzw. das Schließen der Blende beim Heimkommen ermöglichen.

USB-Netzteil mit steckbarem Adapter

Das kleine USB-Netzteil wird mit zwei Adaptern für unterschiedliche Steckdosen-Typen (u.a. Schuko) geliefert. Auch wenn die Motivation des Herstellers nachvollziehbar ist, in der Regel wird einer der Adapter nie genutzt werden und liegt somit rum oder landet über kurz oder lang im Müll. Ich könnte gut darauf verzichten.

USB-Anschluss in der Tiefe

Auf der Rückseite der Kamera befindet sich der Micro-USB-Anschluss, über den die Kamera mit Strom versorgt wird. Das mitgelieferte Kabel passt lückenlos hinein und schließt auch mit runden Oberfläche der Kamera ab.

Myfox Sicherheitskamera - USB-Anschluss

Myfox Sicherheitskamera – USB-Anschluss

Was auf der einen Seite schick aussieht, kann auf lange Sicht zum Problem werden, denn der USB-Anschluss liegt derart weit im Gehäuse, dass ich selbst mit dem großen Repertoire an USB-Kabeln, kein zweites passendes gefunden habe. Katze, Hamster oder Meerschwein sollten nicht in die Verlegenheit kommen, das Kabel der Sicherheitskamera durchzubeißen.

Hochwertige Verarbeitung

An der Verarbeitung und Fertigungsqualität hingegen lässt sich nicht aussetzen. Selbst beim genauen Hinsehen sind die Spaltmaße gering und gleichmäßig – nichts bewegt sich oder knarzt. Es passt halt zum ersten ausgezeichneten Eindruck. Dieser findet übrigens auch seinen Ausdruck im Gewinn des iF Design Award. Das mag zwar nicht die technischen Fähigkeiten der Überwachungskamera auszeichnen, in Zeiten aber, in denen technischen Gerät immer stärker unser Umfeld durchdringt, ist ein gefälliges Erscheinungsbild ein großer Vorteil.

Einrichtung der Myfox Sicherheitskamera

Das Einrichten der Sicherheitskamera funktioniert weitestgehend problemlos. Nachdem die Kamera das erste Mal mit Strom versorgt wurde, fährt die Motorblende auf und gibt den Blick auf die Linse und die Sensoren frei. Der Rest der Inbetriebnahme erfolgt über die App, die kostenfrei für iOS und Android über die entsprechenden Stores bezogen werden kann.

Wissbegieriger Nutzer-Account

Dass bei einem Cloud basierenden Dienst ein Nutzer-Account benötigt wird, versteht sich heutzutage von selbst. Was sich mir verschließt ist die Notwendigkeit derart viele Informationen einzugeben, deren unmittelbare Notwendigkeit nicht erkennbar ist. So wird neben der E-Mail-Adresse und dem Kennwort auch der Vor-, Nachname und Handynummer abgefragt. Im Vergleich zu Netgear, die nur eine E-Mail-Adresse und ein Kennwort erfordern ist das schon ein wenig mehr. Aber damit noch nicht genug, muss man auch noch Angaben zum Aufstellort (Anschrift) mitteilen.









Inbetriebnahme der Überwachungskamera

Nach der Einrichtung des Nutzerkontos erfolgt die Inbetriebnahme der Überwachungskamera, die ebenfalls durch die App angeleitet wird. Um an die Zugangsdaten des WLAN zu gelangen, müssen diese in der App von Hand eingetragen werden. Die App generiert ausgehend davon einen QR-Code der vor die Kamera gehalten werden muss. Das funktioniert ebenso problemlos, wie man es als unbedarfter Nutzer erwarten darf. Der Teufel steckt jedoch im Detail, denn die Myfox Security Camera überträgt ihre Daten nur im 2,4-GHz-WLAN. Bei 5 GHZ war eine Inbetriebnahme nicht möglich. Durchaus ein Umstand, auf den man aktiver hinweisen könnte.

Nicht ersichtlich ist der Grund, warum die Myfox Security Camera nur im WLAN bei 2,4 GHz unterwegs ist. Das scheint mir nicht mehr ganz zeigemäß, vor allem wenn man bedenkt, dass im Bereich von 2,4 GHz doch eine ganze Menge los ist und eine Sicherheitslösung möglichst störungsfrei laufen sollte.















Das erfolgreiche Ablesen der Zugangsdaten quittiert die Sicherheitskamera mit einem Signalton. Liegt ein Update vor, dauert es noch einmal einen Moment bis die Kamera die neueste Firmware-Version installiert hat. Währenddessen erhält man in einer Kurzanleitung schon einmal einen Überblick über die Funktionen der App und Kamera.

Saubere Übersetzung

Ein großer Vorteil gegenüber den zahlreichen Produkten, die vom chinesischen auf den europäischen Markt drängen ist sicherlich die gelungene Übersetzung der App und der Webseite, so dass man als Nutzer nie in die Verlegenheit kommt zu raten, was der kryptische Satz oder die merkwürdige Abkürzung zu bedeuten hat.

Gerade wenn man technisch nicht versiert ist, stellen fehlende oder schlechte Anleitungen eine wesentliche Einstiegshürde dar. Mit diesem Bewusstsein hat Myfox seine Haushaufgaben erledigt und bietet eine durchgängig gut übersetzte App an.

Myfox Security Camera Test: Funktionsumfang

Bei einem Straßenpreis (UVP: 199 EUR) von rund 150 EUR (Stand: 02/2017) positioniert sich die Myfox Security Camera ganz klar im oberen Drittel und muss diesem Anspruch gerecht werden, möchte sie gegen die Arlo-Reihe von Netgear bestehen.

Gute Aufnahmequalität bei 720p

Nachdem der äußere Eindruck ein durchaus vielversprechender ist, richten wir einen Blick auf die inneren Werte der Myfox Überwachungskamera. Mit einer HD-Auflösung von 1280 x 720 Pixeln gehört sie sicherlich nicht zum besten, was der Markt zu bieten hat, denn viele Kamera bieten eine Auflösung in Full-HD mit 1920 x 1080 Pixeln an. Die kleinere Auflösung erlaubt aber eine etwas höhere Bildrate von 30 FPS, ohne die Bandbreite übermäßig zu strapazieren. Hilfreich dabei ist die Komprimierung mit H.264 und der Speicherung im MP4-Format.

Trotz der kleineren Auflösung muss man dem Produkt von Myfox eine gute Leistung bescheinigen. Da gibt es durchaus Vertreter, deren CMOS-Sensoren besser auflösen und deren Bild dennoch qualitativ schlechter ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Überwachungskamera bei hellem Licht oder in der Nacht betrieben wird. Die kleine Infrarot-LED unterhalb des Objektivs sorgt nämlich auch nachts für ausreichend Licht. Die Aufnahmen sind detailliert und kontrastreich. Aufpassen muss man, dass sich nachts kein Gegenstand in unmittelbarer Nähe zur Kamera befindet, denn dieser Gegenstand wird in der Aufnahme gleißend hell dargestellt während Objekte im Hintergrund in tiefem Schwarz versinken.

Bildausschnitte können mit dem 4-fach Zoom ausreichend vergrößert werden.

Dennoch darf man nicht vergessen, dass es sich um eine Sicherheitskamera handelt, die im Zwiespalt zwischen Aufnahmequalität und Übertragung in die Cloud steht. Will heißen: viele Smartphones liefern heute bessere Videoqualität, müssen diese aber auch nicht möglichst schnell ins Netz transportieren. Für eine Überwachungskamera sind die Aufnahme aber gut, wenn auch ein bisschen verschwommen.

Myfox Sicherheitskamera - Geschlossene Motorblende

Myfox Sicherheitskamera – Geschlossene Motorblende

Der Blickwinkel mit 130° zählt zu einem der besseren, so dass bei günstiger Positionierung der Kamera große Teile des Raumes abgedeckt werden können. Eine Bewegungserkennung sorgt dafür, dass die Kamera nur im richtigen Moment aufnimmt.

Zwei-Wege-Kommunikation

Die Myfox Sicherheitskamera verfügt über ein Mikrofon und einen kleinen Lautsprecher, um einen 2-Wege-Kommunikation anbieten zu können. Bei einem Einbruch kann ich mir den Nutzen nicht wirklich vorstellen, aber als Überwachung von Kindern und Tieren sind durchaus Situationen denkbar, wo ein kurzes Gespräch mit dem Gegenüber sinnvoll ist. Die Qualität geht in Ordnung, hängt jedoch von der gewählten Videoqualität ab. Je höher diese angesetzt ist, desto weniger Bandbreite steht für die Audiosignale zur Verfügung.

Aktivierung über erkannte Bewegung, aber ohne Geräuscherkennung

Leider kann das Mikrofon nicht zu Geräuscherkennung genutzt werden. Hier lässt die Kamera ein paar Federn, denn viele Konkurrenzmodelle bieten die Aktivierung der Kamera beim Erreichen eines bestimmten Geräuschniveaus.

Auch bei der Bewegungserkennung kann Myfox nur im oberen Mittelfeld agieren: Die Bewegungserkennung kennt neben den Zuständen „Ein“ und „Aus“, zwar eine Empfindlichkeit und kann Bildausschnitte definieren, die berücksichtigt werden sollen. Diese folgen aber einem festen Raster und können nicht frei definiert werden.

Myfox Sicherheitskamera - Offene Motorblende

Myfox Sicherheitskamera – Offene Motorblende

Zugriff teilen

Wer den Zugriff auf die Kamera mit anderen teilen will oder muss, findet bei Myfox vielfältige Möglichkeiten. Allen gemein ist, dass der „Besitzer“ der Kamera weitere Teilnehmer einladen muss. Die Einladungsmail enthält Anweisungen und die Links zum Appstore von Apple und Google. Unterschiede gibt es hinsichtlich des Funktionsumfangs, den der eingeladene Nutzen kann. Als weiterer „Besitzer“ sind alle Funktionen nutzbar. Lädt man einen neuen Nutzer als „Kind“ ein, hat dieser nur die Möglichkeit den Alarm zu aktivieren bzw. deaktivieren. Push-Nachrichten über Aktivitäten vor der Kamera werden an „Kinder“ nicht verschickt. Auch „Gäste“ können den Alarm nur an- und ausschalten, erhalten aber zusätzlich Meldungen.




Einen anderen Fokus haben Teilnehmer der „Community“, die ebenfalls durch einen „Besitzer“ eingeladen werden. Bei der Community handelt es sich um einen Kreis aus Vertrauenspersonen, die auf Haus und Hof des Besitzers bei Abwesenheit aufpassen können. Auch hier gibt es zwei Gruppen, nämlich „Familienangehörige und Freunde“ und „Nachbarn“. Bei erkannter Bewegung werden beide Gruppen per E-Mail und Push-Nachricht benachrichtigt und können in den nachfolgenden 30 Minuten die Anlage steuern. Die Gruppe der Familienangehörigen und Freunde kann zusätzlich auf die Bilder der Kamera zugreifen.

Cloud-Aufzeichnung im Abo-Modell

In den ersten zwei Wochen der Nutzung stehen einem kostenlos die Speicherung der Daten in der Cloud zur Verfügung. Danach ist ohne Umstieg auf eines der Premium-Abos leider nur noch die Live-Überwachung möglich, d.h. man kann den Livestream ansehen und wird per Push-Nachricht über Bewegungen vor der Kamera informiert.

Myfox - Timeline der Aufzeichnung

Myfox – Timeline der Aufzeichnung

Im Rahmen einer solchen Benachrichtigung ist dann dass Sichten eines 10-sekündigen Ausschnitts möglich. Ein späteres Sichten der erkannten Aktivitäten ist nicht möglich. Für die Überwachung von Kindern und Haustieren ist diese Modell durchaus ausreichend. Wer jedoch Haus und Hof sichern möchte, der wird den Video-Aufzeichnung-Service von Myfox in Anspruch nehmen müssen.

In der Stufe „Silver“ speichert Myfox die Daten einer Kamera für einen Tag und erlaubt auch nachträglich den Zugriff über die Zeitleiste in der App. Ein Web-Portal, wie man es z.B. bei Netgear Arlo findet, sucht man bei Myfox vergebens. Der Service für die Speicherung für einen Tag kostet 4,99 EUR / Monat. Um die Daten für sieben Tage vorzuhalten werden weitere fünf Euro fällig. Einen Preisnachlass von 50% gibt es immerhin für jede weitere Kamera.

Bei einem Anschaffungspreis von rund 150 EUR erscheint dieses Modell doch recht teuer. Der Eindruck verstärkt sich, wenn man sieht, dass die Konkurrenz ähnliche Funktionalität kostenlos anbietet.

Myfox Security Camera: Fazit

Wenn man die Myfox Security Camera in Summe betrachtet, bleibt ein ordentliches Produkt mit ein paar Schwächen. Besonders herausragend sind sicherlich das Design, der motorisierten Blendenverschluss und der Akkubetrieb bei Stromausfall. Der Funktionsumfang ist der Preisklasse angemessen und fällt weder durch besondere Stärken noch durch besondere Schwächen auf. Ich würde die Funktionen in Qualität und Umfang als grundsolide und durchdacht bezeichnen. Die Einladungsfunktion ist eine sinnvolle Maßnahme, um die Überwachung für bestimmte Zeit an einen begrenzten Personenkreis zu übertragen.

Um einen Platz an der Sonne zu ergattern fehlen die Geräuscherkennung, ein noch besseres Bild und ein attraktiveres Service-Modell zur Speicherung der Daten in der Cloud.

Wer hohen Anspruch auf das Aussehen legt, der sollte definitiv die Myfox Überwachungskamera ins Auge fassen. Wem das Erscheinungsbild zweitrangig ist, der findet alternative Produkte in der gleichen Preisklasse, die noch ein bisschen mehr zu bieten haben.

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