Smart Home von AVM: FRITZ!Box und Co.

Nicht immer braucht es neue Geräte, um das eigene Zuhause ein bisschen smarter zu machen. Was viele nicht wissen – sie besitzen schon ein Gerät, mit dem sich ins Heimnetz integrierte Geräte von Zuhause oder aus der Ferne steuern – die FRITZ!Box von AVM.

Die FRITZ!Box von AVM gehört in Deutschland zu den meist verkauften und von DSL-Anbietern im Rahmen von Neuverträgen am häufigsten verschickten Routern und DSL-Modems. Mit über 50% Marktanteil steht das Gerät in vielen Haushalten. Umso wichtiger, auf die Möglichkeiten der FRITZ!Box hinzuweisen, das eigene Heim in ein Smart Home zu verwandeln.

AVM FRITZ!Box 7490 - Smart Home Zentrale

AVM FRITZ!Box 7490 (Bildquelle: Amazon)*

FRITZ!BOX – Smart Home von Hause aus

Da bei den meisten Nutzern der Zugang zum Internet im Vordergrund steht, wissen nur wenige, dass die FRITZ!Box auch zum Steuern von Geräten genutzt werden kann, die in das Heimnetz integriert sind.

Dazu hat AVM hat in den letzten Jahren nicht nur die Software der FRITZ!Box um sinnvolle Funktionen erweitert, sondern hat mit FRITZ!DECT 200 und FRITZ!Powerline 546E zwei intelligente Steckdosen in das Sortiment aufgenommen, die zahlreichen Funktionen bieten. Während die FRITZ!DECT 200 über den DECT-Standard mit der FRITZ!Box kommuniziert, erfolgt der Datenaustausch mit der Steckdose FRITZ!Powerline 546E über das Stromnetz.

Zusätzlich zu den Zwischensteckern bietet das Unternehmen EUROtronic mit dem Heizungsthermostat Comet DECT eine Lösung zur Heizungssteuerung an, die ebenfalls mit den Geräten von AVM (aktuell nur 7490 und 7390, 7360 v2.0 bzw. 7362 SL mit Labor-Firmware) hamorniert.

EUROtronic Comet DECT Heizungsthermostat (Bildquelle: Amazon)

EUROtronic Comet DECT Heizungsthermostat (Bildquelle: Amazon)*

DECT-fähige FRITZ!Box als Voraussetzung

Benötigt wird neben Funk-Steckdosen und/oder Heizungsthermostaten eine DECT-fähige FRITZ!Box. Aktuell (Stand: 04/2016) verfügen folgende Modelle über den DECT-Anschluss:

Bei dieser recht langen Liste lohnt es allemal zu prüfen, ob das Modell auf dem Schreibtisch nicht bereits die Grundvoraussetzungen mitbringt. Wer mit einer Neuanschaffung liebäugelt, der muss mit rund 100 EUR für ein Einstiegsmodell rechnen, erhält dann neben der Smart-Home-Zentrale aber auch ein hochgelobten Router und DSL-Modem.

Leichte Bedienung dank strukturierter Software

Die einfache Steuerung der Geräte verdankt der Nutzer dem Update der FRITZ!Box-Software auf Version 6.5. Neben ca. 120 Neuerungen und Verbesserungen glänzt FRITZ!OS 6.5 auch durch die neugestaltete Oberfläche, die per Browser bedient werden kann.

Heizungssteuerung mit FRITZ!OS 6.5

Heizungssteuerung mit FRITZ!OS 6.5 (Bildquelle: www.avm.de)

Die benötigten Informationen sind dank einer klaren Menüführung schnell zu finden und die Oberfläche reagiert auf Nutzereingaben umgehend. Der Software merkt man an, dass AVM jahrelange Erfahrung in diesem Bereich hat und den Nutzen für den Endverbraucher in den Vordergrund stellt.

Zugriff aus der Ferne mit der MyFRITZ!App

Richtig interessant wird es, wenn die Geräte im Heimnetz auch von unterwegs gesteuert werden können. So kann z.B. die Heizung hochregelt werden, wenn Sie auf dem Heimweg sind und die eingeschaltete Außenbeleuchtung sorgt für ein entspanntes Heimkommen.

Neben den Zugriff auf die Smart-Home-Geräte ermöglicht die MyFRITZ!App auch den Zugriff auf das Telefonbuch, den Anrufbeantworter und an per USB angeschlossene Speichermedien.


MyFRITZ! - Automatische Suche nach der FRITZ!Box
MyFRITZ! - Login
MyFRITZ! - Fernzugriff
MyFRITZ! - Laden der Einstellungen
MyFRITZ! - Menü
MyFRITZ! - Protokoll

MyFRITZ! - Aktueller Verbrauch und Möglichkeit des An- und Ausschaltens

Um solche Szenarien zu ermöglichen stellt AVM die kostenlose App MyFRITZ!App für Smartphone und Tablets zur Verfügung. Die App ist für iOS und Android in den entsprechenden AppStores erhältlich.

Fazit

Viele Interessenten sind bereits damit zufrieden, wenn sie den Stromverbrauch in ihrem Zuhause besser kontrollieren, die Heizungskosten durch sinnvolles Heizen senken und das ein oder andere Geräte vom Sofa oder aus der Ferne per Smartphone und Tablet steuern können. Komplexe Schaltungen, die auf Regelwerken basieren sind für viele – insbesondere Einsteiger – zu viel des Guten.

AVM bietet für diese Käuferschicht mit FRITZ!DECT und FRITZ!Powerline 546E eine kostengünstige Lösung, so bereits eine DECT-fähige FRITZ!Box zum Haushalt gehört.

Das mit der Comet DECT auch ein kompatibles Gerät eines Drittherstellers zur Heizungssteuerung zur Verfügung steht, muss als Signal verstanden werden, dass künftig auch andere Hersteller auf die Smart-Home-Plattform von AVM zurückgreifen werden.

Zudem steht mit DECT Ultra Low Energy (ULE) ein Standard bereits, der sich die etablierten DECT-Netze von drahtlosen Telefonen zu eigen macht und neben anderen Funktechnologien, wie z.B. Zigbee oder Z-Wave seine Daseinsberechtigung hat.

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1 Antwort

  1. Jan sagt:

    Ich habe jetzt über ein Jahr 3 Comet DECT Heizungsthermostate und 2 Fritz Dect 200 Steckdosen an meiner FritzBox 7490 im Einsatz und bin sehr begeistert von der Lösung die keine großen Anschaffungskosten mit sich gebracht hat. Es ist schon praktisch wenn man von unterwegs die Heizung anschalten kann bevor man nachhause kommt oder mal das Licht einschalten kann wenn man im Urlaub ist. Ich kann das jedem nur empfehlen.

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